Joseph Paradiso ist der Meinung, dass die spannendsten Forschungsfragen in der Regel disziplinübergreifend sind.
Paradiso wurde als Physiker ausgebildet und promovierte 1981 in experimenteller Hochenergiephysik am MIT. Sein Vater warfare Fotograf und Filmemacher und arbeitete am MIT, am MIT Lincoln Laboratory und bei der MITRE Company. Er wuchs additionally in einem Haus auf, in dem sich regelmäßig Künstler, Wissenschaftler und Ingenieure trafen und immer interessante Musik gespielt wurde.
Diese Mischung aus Einflüssen führte ihn zum MIT Media Lab, wo er Alexander W. Dreyfoos-Professor, akademischer Leiter des Programms für Medienkunst und -wissenschaften und Direktor des ist Forschungsgruppe „Responsive Environments“..
Im Media Lab führt Paradiso Forschungen durch, die sich mit der Wahrnehmung unterschiedlicher Artwork befassen und diese auf verschiedene und oft excessive Anwendungen anwenden. Er arbeitet an der Entwicklung von Technologien, die mehrere Sensormodalitäten effizient erfassen und verarbeiten können, und nutzt diese Fähigkeit in Anwendungsbereichen wie dem Web der Dinge, Medizin, Umweltsensorik, Weltraumforschung und künstlerischem Ausdruck. Diese Bemühungen nutzen diese Informationen, um Menschen dabei zu helfen, die Welt besser zu verstehen, sich auszudrücken und miteinander in Kontakt zu treten.
Joe Paradiso reflektiert ein Leben voller Musik, Physik und Sinne.
Video: MIT Media Lab
Zu Beginn seiner Karriere leistete Paradiso Pionierarbeit auf dem Gebiet der drahtlosen tragbaren Sensorik. Er baute viele Systeme mit mehreren eingebetteten Sensoren, die in Echtzeit Informationen vom menschlichen Körper senden konnten. Eines seiner frühen Flaggschiffprojekte in diesem Bereich warfare ein Paar Schuhe, das 1997 für erweiterte Tanzaufführungen in Echtzeit eingesetzt wurde und bei dem 16 Sensoren in jeden Schuh eingebettet waren, sodass die Bewegungen des Trägers durch algorithmische Zuordnung direkt Musik erzeugen konnten. Und Paradisos Forschung im Media Lab hat sich konsequent darauf konzentriert, diese Informationen auf neue Weise zu erfassen und zu nutzen.
„Wenn ich alle Sensoren auflisten würde … würden die Leute lachen. Aber jetzt misst meine Uhr die meisten dieser Dinge“, bemerkt Paradiso. „Die Welt hat sich bewegt.“
Dieser Fortschritt von frühen Prototypen zur alltäglichen Technologie trug dazu bei, den Grundstein für Geräte zu legen, die Menschen heute regelmäßig verwenden, um Aktivität, Gesundheit und Leistung zu verfolgen.
Als sich die Sensorsysteme verbesserten, erweiterte Paradiso seine Arbeit von Einzelpersonen auf Gruppen. Er entwickelte Plattformen, die es Tanzensembles ermöglichten, durch ihre kollektive Bewegung gemeinsam Musik zu machen. Um dies zu erreichen, mussten Paradiso und sein Workforce neue Wege für die drahtlose Hochgeschwindigkeitskommunikation kompakter tragbarer Geräte sowie neue Ansätze für die Echtzeit-Datenverarbeitung und die Erweiterung des Spektrums verfügbarer Sensoren für mikroelektromechanische Systeme (MEMS) entwickeln.
Dieselben Sensorplattformen wurden später im Jahr 2006 für die Sportmedizin angepasst. In Zusammenarbeit mit Ärzten, die Spitzensportler unterstützen, erfasste seine Reihe kompakter, tragbarer Sensoren große Mengen an Hochgeschwindigkeits-Bewegungsdaten von mehreren Punkten am Körper, um Ärzten dabei zu helfen, Verletzungsrisiko, Leistung und Genesung unterwegs einzuschätzen, ohne die komplexe Ausrüstung, die normalerweise mit biomechanischer Überwachung und klinischen Einstellungen verbunden ist.
In jüngerer Zeit hat sich Paradisos Forschung über den Menschen hinaus ausgedehnt. Durch die Zusammenarbeit mit Nationwide Geographic Explorers konnte sein Workforce Einsätze erzielen Sensoren in abgelegenen Umgebungen zur Untersuchung des Verhaltens von Tieren, einschließlich kompakter tragbarer Geräte mit geringem Stromverbrauch, um die Umweltbedingungen um das Tier herum zu erkennen und zu verfolgen (derzeit bei Löwen und Hyänen in Botswana und Ziegen in Chile), sowie akustische Sensoren mit integrierter KI, um Populationen gefährdeter Honigbienen in Patagonien zu erkennen und zu überwachen. Diese Arbeit bietet neue Möglichkeiten zu verstehen, wie Ökosysteme funktionieren und wie sich der Planet verändert.
Paradiso warfare zum IEEE Fellow ernannt im Januar in Anerkennung seiner Leistungen im Bereich der drahtlosen tragbaren Sensorik und der mobilen Energiegewinnung. Dies ist die höchste Mitgliedschaftsstufe im IEEE, dem weltweit führenden Berufsverband, der sich der Weiterentwicklung von Technologie zum Wohle der Menschheit widmet.
In den Bereichen Kunst, Gesundheit und Natur spiegelt Paradisos Arbeit wider, wie Grundlagenforschung am MIT Technologien hervorbringen kann, die sich im Laufe der Zeit nach außen ausbreiten, neue Anwendungen formen und neue Felder eröffnen. Während Fortschritte bei tragbaren Technologien den Pattern zu einem immer stärker vernetzten Menschen vorantreiben, lauert eine anhaltende existenzielle Frage.
„Wo höre ich auf und wo beginnen andere?“ Paradiso fragt.
Für ihn geht es nicht um Neuheit als Selbstzweck, sondern um Verstärkung: Der Einsatz von Technologie hilft den Menschen, einfühlsamer zu werden, sich besser zu vernetzen und sich ihres Platzes in einem größeren System bewusster zu werden.
