Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia, kündigte kürzlich in einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen deutliche Wachstumsaussichten für das Unternehmen an. Dabei meldete er einen Rekordumsatz von 81,6 Milliarden US-Greenback und prognostizierte für das nächste Quartal 91 Milliarden US-Greenback. Er führte einen Großteil dieses Optimismus auf die Einführung von Nvidias neuem CPU-Produkt Vera zurück, das seiner Meinung nach einen Whole Addressable Market (TAM) im Wert von 200 Milliarden US-Greenback eröffnet hat.
Während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen beschrieb Huang Vera als „die weltweit erste CPU, die speziell für die Agenten-KI entwickelt wurde“ und signalisierte damit einen Wandel für Nvidia beim Eintritt in einen Markt, der traditionell von Intel und AMD dominiert wird. Er betonte, dass alle großen Hyperscaler und Systementwickler mit Nvidia zusammenarbeiten, um Vera einzusetzen, und behauptete, dass die Welt „Computing für agentische KI und robotische physische KI neu aufbaut“.
Huang erklärte, dass GPUs zwar für den „denkenden“ Teil von KI-Modellen verantwortlich seien, CPUs wie Vera jedoch zugewiesene Aufgaben übernehmen und sich möglicherweise zu PC-ähnlichen Geräten entwickeln würden. Er behauptete, dass Vera darauf ausgelegt sei, Token schnell zu verarbeiten, was ihn von herkömmlichen CPUs unterscheide, bei denen die Multi-Core-Leistung im Vordergrund stehe.
Trotz des Erfolgs von Nvidia bleibt die Wall Avenue hinsichtlich der Stabilität des CPU-Marktes vorsichtig. Die Bedenken wurden dadurch verstärkt, dass Amazon Net Companies einen bedeutenden Vertrag mit Meta für KI-CPUs abgeschlossen hat. Andy Jassy, CEO von Amazon, hat öffentlich sein Vertrauen in die Fähigkeiten von AWS bei der Entwicklung von KI-Chips zum Ausdruck gebracht.
Was den Umsatz betrifft, berichtete Huang, dass Nvidia in diesem Jahr bereits eigenständige Vera-CPUs im Wert von 20 Milliarden US-Greenback verkauft habe. Er glaubt, dass die Nachfrage nach solchen CPUs steigen wird, da Milliarden von KI-Agenten auftauchen und PC-ähnliche Instruments erforderlich machen.
„Die Welt hat eine Milliarde Benutzer, menschliche Benutzer. Ich habe den Eindruck, dass es auf der Welt Milliarden von Agenten geben wird“, sagte Huang und wies auf einen wachsenden Markt für CPU-Technologie für KI-Anwendungen hin.
